Leitfaden zur Publikationsvorbereitung
Englische Quellfassung, Version 1.0.
Zweck und Grenzen
Dieser Leitfaden unterstützt Verfassende philosophischer Arbeiten über THE DOT. Seine Frage ist, wie sich der Beitrag beurteilbar und die Einreichung nachvollziehbar gestalten lassen, ohne Evidenz oder Status zu übertreiben. Der Ansatz verbindet projektinterne Integritätsregeln mit eingeordneten offiziellen Hinweisen. Er ist weder Manuskriptgutachten noch Rechtsberatung, Zeitschriftenempfehlung oder Nachweis, dass THE DOT eine physische Entität ist. Spielfiktion und Spielmechaniken gehören nicht zur Evidenzbasis.
Status der Hinweise: Die folgenden Projektregeln gelten in diesem Repositorium. Vorgaben von Zeitschriften, Verlagen, Förderorganisationen und Einrichtungen gelten nur bei entsprechender Anwendbarkeit auf die tatsächliche Einreichung. Werkzeuge sind optional, sofern der Publikationsort sie nicht verlangt. Die Quellen wurden am 19. Oktober 2026 eingesehen; unmittelbar vor der Einreichung sind die aktuellen Vorgaben erneut zu prüfen. Hier wurde kein Zielpublikationsort ausgewählt oder bewertet.
1. Den Beitrag vor der Formatwahl bestimmen
Genre, Forschungsfrage, zentrale These, Zielgruppe, Beitrag gegenüber vorhandenen Arbeiten, Argumentation oder Methode, Evidenzbasis und ausdrückliche Abgrenzungen festhalten. Den Dokumenttypenleitfaden zur Benennung des Outputs verwenden, nicht als Gültigkeitsnachweis.
Für einen philosophischen Fachaufsatz ist folgender Arbeitsaufbau hilfreich:
- Eine eingegrenzte Frage und ihre Bedeutung benennen.
- Zentrale Begriffe definieren und einschlägige bestehende Positionen fair rekonstruieren.
- Prämissen angeben und begründen; Schlussfolgerungsschritte nachvollziehbar machen.
- Erklären, was folgt, was nicht folgt und wodurch die Argumentation erschüttert würde.
- Die stärksten Einwände und plausible Alternativen behandeln.
- Mit dem tatsächlichen Beitrag, Grenzen und offenen Fragen abschließen.
Dies ist eine Projektempfehlung, keine universelle Zeitschriftenvorlage. Philosophische Argumentation verlangt nicht automatisch Experimente, statistische Analysen, Präregistrierung oder IMRAD. EQUATOR ist eine Ressource für Berichtsrichtlinien in der Gesundheitsforschung; designspezifische Richtlinien nur verwenden, wenn Arbeit und Publikationsort dies erfordern. Kommen empirische Untersuchungen hinzu, sind Methoden, Evidenz, Berichterstattung, Datenschutz und Ethik vor der Datenerhebung neu zu prüfen. [1, 2, 13]
Für THE DOT: Definitionen, Deduktionen, philosophische Argumente, empirische Ergebnisse, Modellannahmen, persönliche Erfahrungen, Hypothesen, Spekulationen und Metaphern getrennt kennzeichnen. Eine gesetzte Definition oder ein kohärentes Modell belegt keine physische Existenz.
2. Den Publikationsort vor Endformatierung oder öffentlicher Ablage wählen
- Fachlichen Zuschnitt, zulässige Beitragstypen und aktuelle einschlägige Artikel lesen. Prüfen, ob Sprache und Art des philosophischen Beitrags akzeptiert werden.
- Offizielle URL der Einreichungsrichtlinien und Prüfdatum festhalten: Wortgrenzen einschließlich oder ohne Anmerkungen/Literatur, Grenzen für Zusammenfassung und Schlagwörter, Zitierstil, Dateiformate, Begleitmaterial, Begutachtungsmodell und Einreichungserklärungen.
- Verlagsidentität, Zugehörigkeiten der Herausgebenden, Begutachtung, Archivierung, Rechte, Gebühren, Währung und Erlassbedingungen mit Think. Check. Submit. prüfen. Behauptete Mitgliedschaften oder Indexierungen direkt verifizieren. Weder eine Gebühr noch Gebührenfreiheit belegt Qualität; eine DOI oder Indexierungsbehauptung ist kein Peer Review. [3]
- Regeln zu Preprints, Vorveröffentlichung, parallelen Einreichungen, Übersetzungen und KI-Nutzung vor Ablage oder Einreichung prüfen. Eine Übersetzung nicht als neue Originalpublikation voraussetzen. [6, 7]
Die offiziellen Hinweise von Philosophy nennen derzeit beispielsweise dreifach anonyme Begutachtung, höchstens 10.000 Wörter und eine Präferenz für kürzere, zugängliche Beiträge. Dies ist ein Beispiel publikationseigener Vorgaben, keine Empfehlung, dass diese Zeitschrift zu THE DOT passt, und keine Wortgrenze für andere Zeitschriften. [2]
3. Quellen und Argumentation nachvollziehbar dokumentieren
- Zotero oder eine vergleichbare Literaturverwaltung für Quellen und Notizen verwenden. Importierte Metadaten an der Quelle prüfen; Software belegt nicht, dass ein Zitat oder Argument gestützt wird. [8]
- Genaue Ausgabe, dauerhafte Kennung oder URL sowie relevante Seite, Abschnitt oder anderen Fundort für jede zugeschriebene Aussage festhalten. Eigene Quellenlektüre von einem Sekundärbericht unterscheiden.
- Nach Möglichkeit den Verlagsnachweis auf Berichtigungen, Rücknahmen und Besorgniserklärungen prüfen. Auswirkungen auf die Aussage bewerten; das Fehlen eines Warnhinweises belegt keine Zuverlässigkeit.
- In Arbeitsnotizen Aussagen ihren Quellen oder Argumenten zuordnen. Ernsthafte Gegenpositionen einbeziehen, nicht nur stützende Zitate. Eine selektive philosophische Diskussion ohne vertretbares systematisches Verfahren nicht als systematische Übersichtsarbeit ausgeben.
- Werkbezogene Terminologie definieren; das Dokumenttypenglossar ist kein inhaltliches Glossar von THE DOT.
Dies sind Projektregeln. Vertrauliche Manuskripte, personenbezogene Daten oder zugriffsbeschränktes Quellenmaterial nicht ohne Berechtigung an externe Literatur-, KI- oder Prüfdienste übermitteln.
4. Autorschaft, Offenlegungen und Begutachtungsfassung vorbereiten
- Autorschaft, Reihenfolge, Beiträge, Verantwortung der korrespondierenden Person und Zustimmung zur genauen Einreichungsfassung vereinbaren. Zugehörigkeiten und Qualifikationen wahrheitsgemäß angeben; keine institutionelle Unterstützung suggerieren. Die Autorschaftskriterien des tatsächlichen Publikationsorts beachten. [5]
- Finanzierung, relevante finanzielle und nichtfinanzielle Interessen, Rechte sowie zutreffende Ethik- und Daten-/Codeerklärungen dokumentieren. Gibt es keinen empirischen Datensatz, dies bei entsprechender Abfrage erklären statt Daten oder eine Genehmigung zu erfinden.
- KI-Nutzung protokollieren: Werkzeug/Anbieter, soweit verfügbar Version, Datum, Aufgabe, betroffene Abschnitte oder Outputs und menschliche Prüfung. Prüfen, ob der Publikationsort die Nutzung erlaubt, wie er Übersetzung oder Sprachkorrektur von Inhaltserzeugung unterscheidet und wo eine Offenlegung hingehört. KI ist kein Autor; Menschen bleiben für Aussagen, Quellen, Originalität und Korrekturen verantwortlich. ICMJE formuliert dies ausdrücklich für medizinische Publikationen; hier dient es als Integritätsreferenz, nicht als Ersatz für die Regeln eines philosophischen Publikationsorts. [6]
- Bei anonymer Begutachtung die genauen Vorgaben beachten. Namen, Zugehörigkeiten, Danksagungen, identifizierende Finanzierungs- oder Offenlegungstexte, Selbstzitate, Repositoriumslinks, Begleitmaterial, PDF-/Word-Eigenschaften, Kommentare, Änderungsmarkierungen und Dateinamen prüfen. Erforderliche identifizierende Erklärungen nach Vorgabe getrennt einreichen, nicht vollständig weglassen. Notwendige Quellenangaben nicht pauschal entfernen. Anonymisierung senkt das Offenlegungsrisiko; sie garantiert nicht, dass ein öffentlicher Preprint oder ein charakteristisches Projekt unerkannt bleibt. [4]
5. Übersetzungen, Preprints und Veröffentlichungsstatus ausdrücklich behandeln
- Für jede Übersetzung mit
Original_language,Translation_ofundSource_versioneine Quellversion benennen. Aussagen, Unsicherheit, Zitate, Fundorte, Zahlen und Symbole vergleichen, nicht nur Formulierungen. - Verwandte Manuskripte, Übersetzungen und frühere öffentliche Fassungen wie vorgeschrieben offenlegen. Rechte und redaktionelle Zustimmung für Zweitveröffentlichungen prüfen. Dieselbe Arbeit nicht gleichzeitig bei mehreren Zeitschriften einreichen, sofern nicht alle betroffenen Publikationsorte dies ausdrücklich erlauben. Die ICMJE-Regeln zu überlappenden Veröffentlichungen veranschaulichen diese Fragen einschließlich verschiedensprachiger Einreichungen; der gewählte Publikationsort bestimmt seine anwendbaren Regeln. [7]
- PhilArchive ist ein mit PhilPapers verbundenes Open-Access-Archiv für Philosophie; Zenodo bietet Repositoriumseinträge mit Versionierung. Dies sind mögliche Verbreitungswege, kein Ersatz für Zeitschriftenbegutachtung und keine automatische Anerkennung. Zulässigkeit, Ablagerechte, Folgen für Anonymität und Preprint-Regeln vor dem Hochladen prüfen. [10, 11]
- Entwurf, Preprint, eingereichtes Manuskript, akzeptiertes Manuskript und veröffentlichte Verlagsfassung unterscheiden. Den tatsächlichen Begutachtungsstatus angeben. Eine Repositoriums-DOI identifiziert einen Output; sie bescheinigt weder Wahrheit noch Originalität oder Peer Review.
- Eine ORCID iD ist eine kostenlose dauerhafte Personenkennung für Forschende, hilfreich zur Zuordnung und bei manchen Zeitschriften erforderlich. Sie ist weder Qualifikation noch Qualitätssiegel. [9]
6. Rechte prüfen, die Fassung sichern und vor Freigabe auditieren
- Rechte an Zitaten, Abbildungen, Fotografien und anderem Fremdmaterial klären. Keine offene Lizenz auf Rechte anwenden, über die man nicht verfügt. Verlagsvertrag und etwaige Förderpflichten prüfen; nicht voraussetzen, dass eine Creative-Commons-Lizenz für jeden Output passt. CC-Lizenzierung kann dauerhafte Folgen haben; bei unklarer Rechtslage qualifizierten Rat einholen. [3, 12]
- Genaue datierte Einreichungs-/Freigabedateien, Literaturangaben, Übersetzungsquellversion, Offenlegungsnachweise und abgeschlossenes Audit sichern. Soweit verfügbar versionsspezifische Repositoriumskennungen verwenden; spätere publizierte Fassungen verlinken, ohne ein früheres Manuskript falsch zu kennzeichnen. Zenodo dokumentiert getrennte, verknüpfte Einträge für neue Versionen. [11]
- Die exportierte PDF-Datei oder andere Ausgabefassung prüfen, nicht nur Markdown: lesbarer/markierbarer Text, logische Überschriften, Abbildungsbeschreibungen, Kontrast, Gleichungen, Literaturangaben und funktionierende Links.
- Die Publikationsaudit-Prüfliste abarbeiten. Befunde und Evidenz im Auditverzeichnis im Projektstamm festhalten. Ungelöste
Blocker- oderMajor-Befunde sowie ungeprüfte freigabekritische Anforderungen verhindern das Bestehen. Ein internes Audit ist kein Peer Review.
Praktische Mindestausstattung: Literaturverwaltung (etwa Zotero), aktuelle Vorgaben des gewählten Publikationsorts, genauer Versionsnachweis, gegebenenfalls KI-Nutzungs-/Offenlegungsprotokoll und abgeschlossenes Audit. ORCID und eine berechtigte Repositoriumsablage sind hilfreiche Ergänzungen, keine universellen Voraussetzungen. Dieser Leitfaden verlangt grundsätzlich keinen kostenpflichtigen Dienst.
Quellen und Geltungsbereich
Die Quellen stützen die ihnen konkret zugeschriebenen Beschreibungen; sie belegen nicht die Wahrheit von THE DOT und bestätigen nicht jede obige Projektempfehlung.
- DFG: Kodex - Integritätsrahmen; formale Pflichten hängen von institutioneller/förderbezogener Anwendbarkeit ab.
- Cambridge: Philosophy, Einreichungsrichtlinien - Zuschnitt, Länge, Zugänglichkeit und Begutachtungsmodell einer Philosophiezeitschrift.
- Think. Check. Submit.: Zeitschriftenprüfliste - Prüfung von Transparenz, Gebühren, Begutachtung, Rechten und Archivierung; keine Zertifizierung.
- Cambridge: Manuskriptanonymisierung - Verlagshinweise zur anonymen Begutachtung; die konkrete Einreichung richtet sich nach den Zeitschriftenvorgaben.
- Cambridge: Autorschaft und Beiträge - Verlagsgrundsätze zu Autorschaft und korrespondierender Verantwortung.
- ICMJE: Autoren und Mitwirkende einschließlich KI-gestützter Technologie - Hinweise medizinischer Zeitschriften zu Autorschaft, menschlicher Verantwortung und KI-Offenlegung.
- ICMJE: Überlappende Veröffentlichungen - Regeln medizinischer Zeitschriften zu Doppeleinreichung, Preprints und Zweitveröffentlichung.
- Zotero: Kurzeinstieg - Funktionen der Literaturverwaltung, keine Quellenverifikation.
- ORCID: Was ist ORCID? - kostenlose dauerhafte Kennungen und von Forschenden kontrollierte Profile.
- PhilArchive - Philosophiearchiv und Verbindung mit PhilPapers; individuelle Zulässigkeit und Ablagebedingungen bleiben zu prüfen.
- Zenodo: Versionen verwalten - verknüpfte Versionen und ihre Kennungen, keine Publikationsbegutachtung.
- Creative Commons: Häufige Fragen - allgemeine Lizenzinformationen, keine Rechtsberatung.
- EQUATOR: Über das Netzwerk - ausdrücklicher Geltungsbereich Gesundheitsforschung.
Die externen Links führen überwiegend zu englischsprachigen Originalquellen; ihre Linkbeschreibungen sind hier übersetzt.